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Dachlandschaft

Der Stiftsbezirk wird von einer eigentlichen Dachlandschaft gekrönt. Firste, Walme, Rund- und Bogendächer, Kehlen, Schlepp- und Giebelgauben bis hin zu den Zwiebeln, Kugel und Kreuzen auf den Doppelturmdächern summieren sich zu einem Gesamtkunstwerk.

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Dächer prägen dabei eine Kulturlandschaft unverkennbar, wie der Blick von oben deutlich zeigt. Darum sucht die kantonale Denkmalpflege mit ihrem Fotowettbewerb «Über den Dächern» den Blick auf und über die Dächer. Gespannt warte man auf „Stimmungsvolles und Verborgenes“ heisst es. Wer nun kein mobiles, kamerabewehrtes Fluggerät sein Eigen nennt, sucht in St.Gallen den Blick von einem der umgebenden Hügel, um am Wettbewerb teilzunehmen.

Wir sind natürlich überzeugt, dass der Stiftsbezirk hierfür ein hervorragendes Motiv abgibt und machen schon mal fleissig mit.

Eröffnung der neuen Tourist Information

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums lud St.Gallen-Bodensee Tourismus mit einem Tag der offenen Tür zur Eröffnung des neuen  Standortes an der Bankgasse 9 ein. Damit ist die Tourist Information direkt neben dem Stiftsbezirk angekommen.

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Am Vormittag fand der offizielle Teil mit geladenen Gästen statt. Rund 80 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik sind erschienen, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der Nachmittag gehörte dann den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt und Region St. Gallen. Es gab Bratwürste, Schoggi-Fondue und stündlich vier Stadt- und Themenführungen. Und das alles kostenlos.

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Bald ein Schweizerisches Kompetenzzentrum für Kloster- und Schriftgeschichte im Stiftsbezirk?

Die Stiftsbibliothek St.Gallen ist auf gutem Weg, in absehbarer Zeit zusammen mit dem Stiftsarchiv zum Schweizerischen Kompetenzzentrum für Kloster- und Schriftgeschichte zu werden. Der Ständerat hat an seiner Sitzung vom 12. März die Voraussetzungen geschaffen, dass sie dazu ab 2018 im Rahmen der Museumsförderung unterstützt werden kann. 

Im Verlauf der Verhandlung entschied der Ständerat, mit 27 gegen 14 Stimmen, dass im Rahmen der Kulturbotschaft 2016 bis 2020 zusätzlich drei Millionen Franken in die Planung aufgenommen werden. Dadurch soll es ab 2018 neuen Institutionen ermöglicht werden, im Rahmen von zusätzlich einer Million Franken jährlich ebenfalls in den Genuss der bisher etwas zufällig vergebenen Bundesförderung für Museen und kulturelle Netzwerke zu kommen. Als Beispiel dafür wurde im Lauf der Debatte immer wieder die Stiftsbibliothek St.Gallen genannt, die somit für einen entsprechenden Antrag gut positioniert ist.

Das von der Stiftsbibliothek erarbeitete Konzept für das Kompetenzzentrum für Kloster- und Schriftgeschichte sieht einen Bedarf an Bundesmitteln in der Höhe von CHF 250‘000 jährlich vor. Das Anliegen wird von den Schweizer Stiftsbibliothekaren, der Arbeitsgemeinschaft Geistlicher Archive der Vereinigung Schweizerischer Archivare und weiteren Institutionen unterstützt. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der personellen Veränderungen in den Klöstern ist es wichtig, ein solches Kompetenzzentrum zu schaffen. Es soll sein Wissen und seine Infrastruktur für die Erhaltung und Vermittlung der wertvollen Kulturgüter einsetzen, die sich in den Schweizer Klöstern und weiteren religiösen Körperschaften befinden. Gleichzeitig wird dadurch die Stiftsbibliothek als wichtigster Teil der Weltkulturerbes Stiiftsbezirk St.Gallen zusammen mit dem Stiftsarchiv in ihren Kernaufgaben gestärkt: der Erhaltung und Vermittlung des klösterlichen Erbes.

Das Anliegen der Stiftsbezirk fand im Ständerat viel Sympathie. Auf Anregung der St.Galler Ständeräte Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner wurde es in der Kommission durch die Ständeräte Ivo Bischofberger von Appenzell Innerrhoden sowie Joachim Eder von Zug vertreten und für das Plenum vorbereitet, in dem es nach gründlicher Diskussion angenommen wurde. Das Geschäft kommt nun in den Nationalrat und wird dort von der zuständigen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur vorbereitet.

Modell Mittelholzer – Die Afrikaflüge als Anlass

Ausstellung im Kulturraum am Klosterplatz

Er war ein Selbstvermarkter und Medienheld, zudem Mitbegründer von Swissair und Praesens-Film. In der gängigen Wahrnehmung gilt der Pilot und Fotograf Walter Mittelholzer (1894-1937) als Flugpionier und Abenteurer. Die Ausstellung zeigt anhand von Mittelholzers Bildproduktion modellhaft die Verbindung von Fotografie, Film und Fliegerei. Dabei wird deutlich, wie sich die Interessen der Schweizer Wirtschaft innerhalb eines kolonialen Herrschaftsraumes durchsetzen. «Modell Mittelholzer – die Afrikaflüge als Anlass» möchte für die Dringlichkeit postkolonialer Fragestellungen sensibilisieren.

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Öffnungszeiten und Begleitprogramm

Blick über den Südturm

Die aussergewöhnliche Aufnahme auf der Höhe des südlichen Turmkreuzes, zeigt gegen Westen  die wunderbare Aussicht aus dem Stiftsbezirk über die winterliche Stadt.

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