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Klostererlebnistage Bodensee (11.-14. Oktober 2018)

Die „KLOSTERERLEBNISTAGE BODENSEE“ stellen die Vielfalt der Aspekte klösterlichen Lebens in den Mittelpunkt: Das Angebot reicht von Führungen zur Kulturgeschichte über Gespräche in und über Klöster bis hin zum Übernachten im Kloster und zur Teilnahme am klösterlichen Leben. Initiiert werden die Klostererlebnistage von dem Projekt „Kirchen, Klöster & Konzil in der Bodenseeregion“.

Der Stiftsbezirk St.Gallen bietet ein interessantes Programm mit Führungen, einem Schreibworkshop für Kinder und einem Dessert-Erlebnis und Seminar zur Verarbeitung von Naturgaben aus dem Klostergarten.

Programm

Stiftsarchiv und Stiftsbibliothek sind Teil des Welt-Dokumentenerbes

Das schriftliche Erbe des Klosters St.Gallen, das in Stiftsarchiv und Stiftsbibliothek aufbewahrt wird, wurde Ende Oktober 2017 offiziell in die Liste des «Memory of the World» aufgenommen. Damit erhält der Stiftsbezirk St.Gallen nach dem Weltkulturerbe Label die zweite hochkarätige Auszeichnung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO).

Das schriftliche Erbe der ehemaligen Reichs- und Fürstabtei St.Gallen ist einzigartig.  Als eines der ältesten Klöster im Südwesten des deutschen Sprachgebiets gehörte St.Gallen zu den frühesten Zentren der Schriftkultur in Europa. In St.Gallen ist es gelungen, einen wesentlichen Teil der Überlieferung, die bis in die Gründungszeit des Klosters im frühen 8. Jahrhundert zurückreicht,
an Ort und Stelle zu erhalten. Die St.Galler Überlieferung zeigt exemplarisch, welch zentralen Beitrag die Klöster zur Entwicklung Europas geleistet haben.

Medienmitteilung

Forschungsplattform „Fragmentarium“ eröffnet

Wertvolle Handschriften aus dem Mittelalter wurden früher zerschnitten oder als Einband verwendet, da Pergament knapp und teuer war. Solche Fragmente sind heute weltweit verstreut und sollen nun zusammengeführt werden. Die digitale Forschungsplattform „Fragmentarium“ hilft zukünftig beim Lösen dieses mittelalterlichen Mega-Puzzles von Fragmenten. Geleitet wird das Projekt von einem Forscherteam an der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Christoph Flüeler. Am 1. September 2017 wurde „Fragmentarium“ in der Stiftsbibliothek St.Gallen eröffnet.

www.fragmentarium.ms

Interview mit Christoph Flüeler (SRF 1)

Umfrage zur Attraktivitätssteigerung des Stiftsbezirks

Wie soll sich das Weltkulturerbe Stiftsbezirk entwickeln?

Nachdem im letzten Herbst der „Managementplan“ für das UNESCO Weltkulturerbe im Herzen der Stadt St.Gallen präsentiert wurde, gehen das Stiftsarchiv und die Stiftsbibliothek die Aufgaben zur Vermittlung ihres Weltkulturerbes mit einer Umfrage an. Die Bevölkerung und interessierten Kreise erhalten dabei die Möglichkeit, sich bis Ende Mai zur konkreten Ausrichtung des St.Galler Weltkulturerbes zu äussern.

Medienmitteilung

Radiobeitrag Lifechannel

Der Managementplan

Die Hauptträger des Stiftsbezirks St.Gallen haben gemeinsam die Vernissage des ersten „Managementplan“ für das UNESCO Weltkulturerbe im Herzen der Stadt St.Gallen, den Stiftsbezirk, gefeiert. Mit dem Managementplan werden die Ziele zum nachhaltigen Schutz, dem Erhalt und der Vermittlung des Weltkulturerbes festgelegt und entsprechende Massnahmen eingeleitet.

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Der Stiftsbezirk ist ein Lebens- und Arbeitsraum mit vielfältigen Nutzungen, die dem klösterlichen Erbe verpflichtet sind, ein Ort der Spiritualität, der Kultur, der Überlieferung, der Bildung, der Wissenschaft, des demokratischen Lebens, der Verwaltung und der Rechtsprechung. Er ist eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges, von grosser Bedeutung für die Identität der Bevölkerung und wichtigster touristischer Anziehungspunkt der Region. Der Managementplan orientiert sich an den Ansprüchen dieses vielfältigen Lebens und den notwendigen Schutzerfordernissen im Stiftsbezirk. Mit einem Massnahmenpaket für die Jahre 2017 bis 2020, welches den Managementplan ergänzt, wird sichergestellt, dass das Weltkulturerbe Stiftsbezirk den nötigen Schutz erhält und sich optimal und nachhaltig entwickeln kann.

Medienmitteilung zur Vernissage

Der Managementplan